Friedrich Funder Institut

Friedrich Funder


Dr. Friedrich Funder

© Verlag Brandstätter

Im November 1872 als Sohn einer Bäckerfamilie in Graz geboren, zog er 1879 mit seinen Eltern nach Dresden und kehrte 1887 nach Graz zurück. Nach dem Gymnasium studierte er vier Semester Theologie, kam schließlich zum weiteren Jus- Philosophie- und Kunstgeschichtestudium nach Wien.

Ab 1896 arbeitete er als Feuilletonschreiber und parlamentarischer Referent bei der “Reichspost”, wo er von 1903 an Chefredakteur, ab 1905 Mitherausgeber war.

In der Ersten Republik galt er neben seiner Journalistentätigkeit auch als enger Vertrauter Bundeskanzler Seipels. Nach dem Anschluss 1938 kam er in die Konzentrationslager Dachau und Flossenbürg. Während der Kriegsjahre war er als österreichischer Patriot in verschiedenen Gefängnissen inhaftiert.

Nach 1945 gründete er die freie katholische Wochenzeitung “Die Furche”, deren Herausgeber und Chefredakteur er bis zu seinem Tode blieb. Friedrich Funder starb am 19. Mai 1959 in Wien und wurde auf dem Hietzinger Friedhof beigesetzt.

Bücher

“Vom Gestern ins Heute – Aus dem Kaiserreich in die Republik”
Friedrich Funder, 1952, 718 Seiten, Verlag Herold

„Aufbruch zur christlichen Sozialreform“
Friedrich Funder, 1953, 171 Seiten, Verlag Herold

“Als Österreich den Sturm bestand”
Friedrich Funder, 1957, 349 Seiten, Verlag Herold

„Friedrich Funder: Ein Mann zwischen Gestern und Morgen.“
Biografie von Hedwig Pfarrhofer, 1978, 381 Seiten

„Ludwig Funder“
Ernst Bruckmüller, Verlag Böhlau
Eine Rezension von Prof. Gerald Freihofner